der film

Eine junge Generation, die in Gaza zwischen Israel und Ägypten gefangen ist und von der Hamas regiert wird, zieht es zu den Stränden. Sie hat genug von Besetzung, Krieg und religiösem Fanatismus und ihre ganz eigene Art des Protests gefunden: Surfen.

Der Gazastreifen ist ein schmaler Küstenstreifen zwischen Israel und Ägypten mit einem Hafen, in dem keine Schiffe mehr anlegen und einem Flughafen, der nicht mehr angeflogen wird. Kaum jemand kommt heraus, fast nichts und niemand kommt hinein. Mit ihren Surfbrettern schaffen sich die Surfer ein kleines Stück Freiheit, zwischen dem Strand und der von den Israelis kontrollierten Sechs-Meilen-Grenze. Freiheit, die ihnen keiner nehmen kann. Der Film zeigt die Träume und Hoffnungen der Jugendlichen dieser Grenzregion, in der die ältere Generation jegliche Hoffnung aufgegeben hat.

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die protagonisten

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      Abu Jayab – Der Mentor

    Abu Jayab, 42, ist der älteste Surfer in Gaza und Mentor der jungen Surfer

    „Ich arbeite seit 42 Jahren in dieser Gegend, seit meiner Geburt. Früher, vor etwa 25 Jahren, surften die Jugendlichen auf Holzbrettern. Als Kinder brachten wir ein Stück Holz mit, zum Beispiel von einem Schrank oder einem Tisch. Egal was. Kinder kommen zu uns, um Surfen zu lernen. Sie sind von Freunden und Nachbarn oder unsere eigenen Kinder. Wir zeigen Ihnen alles mit den bescheidenen Mitteln, die wir haben.“
    Abu Jayab

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      Ibrahim – Der Macher

    Ibrahim, 23, hat einen großen Traum für Gaza. Er hofft, irgendwann einmal einen richtigen Gaza Surf Club eröffnen zu können - einen Platz, der nicht nur seine Liebe zum Surfen zum Ausdruck bringt, sondern Surfer, Nachbarn, Familie und Neugierige zusammenbringt

    „Gaza war einmal einer der besten Orte auf der Welt, jetzt ist er einer der schlimmsten. Das wird nicht ewig so bleiben. Eines Tages ändert sich alles und es wird besser als zuvor.“
    Ibrahim

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      Sabah – Die Träumerin

    Sabah, 15, lernte das Surfen und Schwimmen schon als Kind. Als Teenager muss sie ihre große Leidenschaft nun aufgeben

    „Einmal schwamm ich mit Kopftuch und es hätte mich fast erstickt. Es hatte sich um meinen Hals gewickelt. Ich nahm es ab, wickelte es um meine Hüfte und schwamm weiter. Meine Cousinen fragten, warum ich ohne Kopftuch schwimmen würde. Ich sagte, es ist meine Sache. Sie sollten sich nicht einmischen. Ich mag es nicht, wenn sich andere einmischen. Das ist meine eigene Entscheidung. Sie sagten, es sei verboten, es sei haram, ein Tabu.“
    Sabah

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Crew

Buch und Regie
Philip Gnadt


Koregie
Mickey Yamine


Produzent
Mickey Yamine


Producer
Benny Theisen, Andreas Schaap


Koproduzentin
Stephanie Yamine


Redakteurin
Jutta Krug (WDR)


Kamera
Niclas Reed Middleton


Schnitt
Marlene Assmann, Helmar Jungmann


Musik
Sary Hany


Originalton
Mohammed Alsousi


Herstellungsleitung Gaza
Hazem Balousha


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director's note

Rund um den Strand von Gaza-City hat sich in den letzten Jahren eine kleine Surf-Community gebildet, die unter erschwerten Bedingungen versucht, auf den Wellen ihres kleinen, abgeschotteten Landes die Freiheit zu finden, die ihnen der Alltag verwehrt.

Aufmerksam wurde ich auf genau diese Community 2012 durch eine Fotostrecke in einem Sportmagazin: wunderschöne Schwarz-Weiß-Fotografien von Surfern im Gazastreifen. Ich war sofort fasziniert von den Aufnahmen und begann zu recherchieren. Mit jedem Artikel den ich fand, tat sich ein Fenster zu einer Welt auf, die ich bisher nicht kannte, eine Art Subkultur in Gaza. Jungs und sogar ein paar Mädchen, die den Widrigkeiten ihres täglichen Lebens trotzen und sich auf dem Wasser ein Stück Freiheit erkämpfen.

Die Bilder dieser jungen Surfer haben mich tief berührt, weil sie sich so deutlich von dem unterscheiden, was wir in der westlichen Welt gewohnt sind zu sehen, wenn wir an Gaza denken. Und allein das war es wert, ihre Geschichte zu erzählen.

Im Laufe unserer ersten Festivalscreenings wurde unserem Film zugutegehalten, dass wir den Bewohnern des Gazastreifens wieder ein Gesicht verleihen. Was sich auf den ersten Blick zunächst positiv anhört, zeigt jedoch auf der anderen Seite, wie daneben und einseitig die aktuelle Berichterstattung ist, wenn es einen Dokumentarfilm wie den unseren braucht, um einer ganzen Region ein Stück Menschlichkeit zurück zu geben.

Unser Dokumentarfilm GAZA SURF CLUB will keine Tagespolitik abbilden oder bewerten, er möchte Menschen zeigen und ihren ganz einfachen, alltäglichen Geschichten Raum geben und damit sicherlich auf sekundärer Ebene einem alten politischen Konflikt ein neues, junges und ja – auch ein positives Gesicht verleihen.

Philip Gnadt, Regisseur

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IM KINO

Kinofinder

Ab der Startwoche erfahren Sie hier stets aktuell, in welchen Kinos GAZA SURF CLUB zu sehen ist

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Filmwecker

Mit dem Alarm-Dienst von kino-zeit.de werden Sie GAZA SURF CLUB nicht verpassen. Einfach die gewünschte Postleitzahl eingeben und Sie erhalten einmalig eine Mail, sobald GAZA SURF CLUB in Ihrer Gegend anläuft.

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gewinnspiel

Um teilzunehmen beantworte folgende Frage:

Welche Insel sieht Ibrahim als Surferparadies?



a.) Hawaii


b.) Tenerifa


c.) Tahiti




1. Preis: Surfcamp

Gewinne einen einwöchigen Aufenthalt (8 Tage, 7 Nächte) im Surfcamp in Moliets (Frankfreich) mit Vollverpflegung und 10 h Surfkurs von Pure Surfcamps.





2. Preis: 50€ Gutschein für Wellenreitshop.de

Surf-Hardware und Zubehör in feinster Auswahl: Boards, Wetsuits, Fins und vieles mehr. Besuchen Sie unseren Store in Hamburg oder auf unserer Webseite (www.wellenreitshop.de).





Teilnahmebedingungen:

1. Preis: Das Camp ist von Mai - Ende September geöffnet, der Gutschein ist gültig für die Saison 2017 und 2018. Der Gewinn versteht sich für eine Person, die Anreise ist nicht im Preis innbegriffen. Teilnahmeschluss ist der 31.05.2017

2. Preis: Der Gutschein gilt auf alle Artikel und ist drei Jahre ab Ausstellungsdatum gültig. Der Gutscheinwert kann nicht bar ausgezahlt werden. Dies gilt auch für Rückgabe und Umtausch der mit dem Gutschein bezahlten Artikel. Der Gutschein kann nicht mit anderen Gutscheinen von Wellenreitshop.de gekoppelt werden. Eine Stückelung und somit die Verwendung eines Restwerts ist möglich. Der Gutschein kann online, oder im Wellenreitshop in Hamburg eingelöst werden.

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