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Trailer

der film

Eine junge Generation, die in Gaza zwischen Israel und Ägypten gefangen ist und von der Hamas regiert wird, zieht es zu den Stränden. Sie hat genug von Besetzung, Krieg und religiösem Fanatismus und ihre ganz eigene Art des Protests gefunden: Surfen.

Der Gazastreifen ist ein schmaler Küstenstreifen zwischen Israel und Ägypten mit einem Hafen, in dem keine Schiffe mehr anlegen und einem Flughafen, der nicht mehr angeflogen wird. Kaum jemand kommt heraus, fast nichts und niemand kommt hinein. Mit ihren Surfbrettern schaffen sich die Surfer ein kleines Stück Freiheit, zwischen dem Strand und der von den Israelis kontrollierten Sechs-Meilen-Grenze. Freiheit, die ihnen keiner nehmen kann. Der Film zeigt die Träume und Hoffnungen der Jugendlichen dieser Grenzregion, in der die ältere Generation jegliche Hoffnung aufgegeben hat.

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galerie

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die protagonisten

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Crew

Buch und Regie
Philip Gnadt


Koregie
Mickey Yamine


Produzent
Mickey Yamine


Producer
Benny Theisen, Andreas Schaap


Koproduzentin
Stephanie Yamine


Redakteurin
Jutta Krug (WDR)


Kamera
Niclas Reed Middleton


Schnitt
Marlene Assmann, Helmar Jungmann


Musik
Sary Hany


Originalton
Mohammed Alsousi


Herstellungsleitung Gaza
Hazem Balousha


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director's note

Rund um den Strand von Gaza-City hat sich in den letzten Jahren eine kleine Surf-Community gebildet, die unter erschwerten Bedingungen versucht, auf den Wellen ihres kleinen, abgeschotteten Landes die Freiheit zu finden, die ihnen der Alltag verwehrt.

Aufmerksam wurde ich auf genau diese Community 2012 durch eine Fotostrecke in einem Sportmagazin: wunderschöne Schwarz-Weiß-Fotografien von Surfern im Gazastreifen. Ich war sofort fasziniert von den Aufnahmen und begann zu recherchieren. Mit jedem Artikel den ich fand, tat sich ein Fenster zu einer Welt auf, die ich bisher nicht kannte, eine Art Subkultur in Gaza. Jungs und sogar ein paar Mädchen, die den Widrigkeiten ihres täglichen Lebens trotzen und sich auf dem Wasser ein Stück Freiheit erkämpfen.

Die Bilder dieser jungen Surfer haben mich tief berührt, weil sie sich so deutlich von dem unterscheiden, was wir in der westlichen Welt gewohnt sind zu sehen, wenn wir an Gaza denken. Und allein das war es wert, ihre Geschichte zu erzählen.

Im Laufe unserer ersten Festivalscreenings wurde unserem Film zugutegehalten, dass wir den Bewohnern des Gazastreifens wieder ein Gesicht verleihen. Was sich auf den ersten Blick zunächst positiv anhört, zeigt jedoch auf der anderen Seite, wie daneben und einseitig die aktuelle Berichterstattung ist, wenn es einen Dokumentarfilm wie den unseren braucht, um einer ganzen Region ein Stück Menschlichkeit zurück zu geben.

Unser Dokumentarfilm GAZA SURF CLUB will keine Tagespolitik abbilden oder bewerten, er möchte Menschen zeigen und ihren ganz einfachen, alltäglichen Geschichten Raum geben und damit sicherlich auf sekundärer Ebene einem alten politischen Konflikt ein neues, junges und ja – auch ein positives Gesicht verleihen.

Philip Gnadt, Regisseur

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